|
:: REVIEWS THE DISSOLUTION OF ETERNITY :: |
Review taken from Metal.de
Dargaard gelten seit der Auflösung von Dead can Dance in meinen Augen als deren Nachfolgerband. Nach eineinhalb Jahren meldet sich die aufstrebende Kulttruppe um die beiden Abigor - Mitglieder Tharen und Elisabeth Toriser zurück. Auch ihre neue Scheibe hat das Zeug den Zuhörer in Trance zu versetzen. Was schon auf den beiden genialen Vorgängern zum verzaubern einlud, zeigt auch auf "The Dissolution of Eternity" seine Wirkung: Gnadenlos geile Keyboardarbeit und eine göttliche Frauenstimme. Ein Detailreichtum der Songs, welcher nur bei Bands wie Dead can Dance zu "Within the Realm of a dying Sun" erreicht wurde und eine geballte Ladung an Dynamik. Dargaard Fans der ersten Stunde werden auch bei "The Dissolution of Eternity" wieder vollends auf ihre Kosten kommen und Neueinsteigern empfehle ich ebenso uneingeschränkt die beiden letzten Alben "In Nomine Aeternitatis" und "Eternity Rites". Das diese CD für diese Jahreszeit etwas unplaziert ist, daran scheiden sich wahrscheinlich die Geister. Trotzdem ist auch diese CD ein neuer Meilenstein in der Geschichte von Dargaard. (Soulsister / 04.07.2001
Review taken from Rock Hard
Wenn man DARGAARD
ausschließlich in die Dark-Wave-Ecke stellt, wird man der Musik des
österreichischen Duos nur bedingt gerecht. Natürlich macht der düstere Aspekt
einen Teil des Sounds aus. Aber im Gegensatz zu den meisten anderen Vertretern
dieser Gattung klingen DARGAARD bei weitem nicht so eindimensional. Gerade auf
ihrem dritten Longplayer „The Dissolution Of Eternity“ wird ein viel breiteres
Spektrum abgedeckt. Bombastische, klassiknahe Keyboard-Arrangements, die von
Flötenklängen bis zum Streichorchester alles beinhalten, was die Tastenkiste
hergibt, wechseln sich mit leisen, sehr verspielt wirkenden Parts ab, werden
gelegentlich durch technoide Ambient-Einsprengsel kontrastiert und streifen
gelegentlich auch poppige Gefilde der Marke Enigma.
Viele lange Instrumentalpassagen schaffen eine romantische, nach Natur,
vorbeirasenden Wolkengebirgen und ruhig fließenden, silberglänzenden Flüssen
klingende Atmosphäre, aus der dann immer wieder die glockenklare Stimme von
Elisabeth Thoriser hervorragt, während der düstere, männliche Gesang auf ein
absolutes Minimum beschränkt bleibt.
Romantische Naturen, die musikalische Befriedigung auch jenseits von lauten
Gitarren finden, sollten dieses sich fernab üblicher Klischees bewegende,
zugegebenermaßen aber auch gelegentlich etwas langatmige Album ruhig mal
antesten.
ANDREAS STAPPERT
Note 7,5
Review from lefantastique.net
Depuis leur union en 1998, le sibyllin Sang-Drax Tharen (ex-Abigor, Heiddenreich) et la délicieuse Elizabeth Toriser (ex-Abigor, Anticrisis) cisèlent avec art et passion de véritables perles dark-médiévales-symphoniques. Loin de toutes tendances et de tout mercantilisme, l'originalité de leur démarche artistique soulève à chaque nouvelle oeuvre une grande vague d'enthousiasme, amplement méritée. Qui peut en effet demeurer de marbre face à tant de majesté, de grâce et d'onirisme ? Elégie aux mondes oubliés et aux secrets enfouis, la musique de Dargaard emporte l'esprit dans un voyage métaphysique aux confins du Temps et de l'Espace. En refermant la trilogie consacrée à l'Eternité et l'Ataraxie, The Dissolution of Eternity ne déroge pas à la règle et s'imprègne encore davantage que précédemment d'harmonies et ambiances typiquement médiévales. Cette fois-ci, l'accent a particulièrement été mis sur le rythme et la scansion tandis que voix abyssales et éthérées s'alternent plus équitablement. Ainsi, ce que les compositions perdent en modulations et en complexité mélodique, elles le gagnent en force et intensité dramatique. Les douces mélopées cèdent la place à des atmosphères moins cotonneuses, plus tourmentées et conquérantes. Mais toujours y priment la nostalgie, le rêve et l'émotion. Quelque part, dans le secret de l'ombre, un terrible murmure fomente le déclin des âges: Time never existed and constant … is all existence …
Review from
Legacy
12/15 points
Review from Metalworld.com
Submitted by Jack 'Odel' on 10/26/2001. Wonderland of atmosphere, unparalleled.Founded by Tharen (Abigor, Amestigon, Heidenreich and Dominion) in 1997. Tharen has a resume which is more impressive that the head professor's in Arts of Cambridge University. This guy has seen it all in dark projects that flutter in and out of the metal soundscape. Dargaard was conceived to move away from the constraints of black metal and allow Tharen to express himself more personally through Dargaard's music. Circa 2001 is composed of Tharen who handles all music, lyrics and male vocals and Elisabeth Toriser (Abigor, Antichrisis and Dominion) handling female vocal duties, Dargaard are a band who will not encounter distractions coming from the normal 5-6 member outfits of similar musical structure. "The Dissolution of Eternity" is Dargaard's third album in the experimental darkwave/Gothic genre. "The Dissolution of Eternity" and indeed their past albums are all composed of synthesizer work backed by impeccable vocal duties from both Tharen and Elisabeth. What this equals on a musical front is atmosphere... oodles of atmosphere. "The Dissolution of Eternity" is an album that is geared so much around atmosphere and dynamic mood music that it could be utilised in any medieval or Gothic/horror tinged film. Dargaard would be the perfect composers of films like Elizabeth or Bram Stroker's Dracula. Whilst not the usual, standard listen for metalheads, "The Dissolution of Eternity" is an epic tale that many black metallers would fit right at home with despite the absence of bombastic drum and guitar blastings. Lyrically it speaks of ancient times, castles and the like. 'As Old as the Bones of the Earth' tells us of the earth and the hardships she has faced over countless millennia and time's sacrifices that have been demanded. 'A Path in the Dust' speaks of person (male or female) or perhaps a party of people fleeing from their home after being banished to try and rediscover themselves anew... elsewhere in the world. Lyrics for "The Dissolution of Eternity" are quite exciting and tell intrinsic and intriguing stories and like a good book Dargaard are quite hard to put down. Bottom Line: "The Dissolution of Eternity" is pure mood music, and they seem to be pioneering a new wave of Gothic clones alongside them. While it won't be pulled out everyday, when you require that something special Dargaard is your band. Rating: 7.5 out of 10
Review from Ancientspirit.de
Mit 'The Dissolution Of Eternity' vervollständigen DARGAARD ihre Album-Trilogie, die sich die Ewigkeit zum zentralen Thema gemacht hat. Bandkopf Tharen (ABIGOR, DOMINION³, HEIDENREICH, u.a.) und seine hervorragende weibliche Stimme Elisabeth Toriser (ABIGOR, ANTICHRISIS, DOMINION³) zelebrieren hier ihre Vorstellung von orchstralem Dark Wave. Dieser beinhaltet wundervolle, sphärisch düstere, majestätisch erhabene Musik, die nur so vor mittelalterlichen Zitaten strotzt. Anders als die Neoklassiker von WELTENBRAND oder zuletzt auch DIE VERBANNTEN KINDER EVAS, legen DARGAARD weniger Wert auf den erzwungenen, oberflächlichen künstlerischen Anspruch, sondern beschränken sich darauf, die Musik sprechen zu lassen. Und diese spricht eigentlich nicht, sie brüllt! Derart genialen Dunkelsound habe ich aus dem Wave-Sektor schon seit Ewigkeiten nicht mehr vernommen, und eine derart ausdrucksstarke Stimme, wie die von Elisabeth Tharen gibt es doch leider viel zu selten. Ich fühle mich streckenweise gar an ganz frühe, also noch düstere DEAD CAN DANCE erinnert, und das will ja schon einiges heißen. Herausragender Song, auf diesem wie aus einem Guß klingenden Werk, ist die überragende Einbindung des 'Phantasm / Das Böse'-Soundtrackthemas bei "My Phantasm Supreme", das seit ENTOMBEDs "Left Hand Path" ja auch in Metalgefilden weitläufig bekannt ist. Ich bin entzückt!
Hage, 12 verzauberte Punkte
Review from Rockhard
Wenn man DARGAARD ausschließlich in die Dark-Wave-Ecke stellt, wird man der Musik des österreichischen Duos nur bedingt gerecht. Natürlich macht der düstere Aspekt einen Teil des Sounds aus. Aber im Gegensatz zu den meisten anderen Vertretern dieser Gattung klingen DARGAARD bei weitem nicht so eindimensional. Gerade auf ihrem dritten Longplayer "The Dissolution Of Eternity" wird ein viel breiteres Spektrum abgedeckt. Bombastische, klassiknahe Keyboard-Arrangements, die von Flötenklängen bis zum Streichorchester alles beinhalten, was die Tastenkiste hergibt, wechseln sich mit leisen, sehr verspielt wirkenden Parts ab, werden gelegentlich durch technoide Ambient-Einsprengsel kontrastiert und streifen gelegentlich auch poppige Gefilde der Marke Enigma. Viele lange Instrumentalpassagen schaffen eine romantische, nach Natur, vorbeirasenden Wolkengebirgen und ruhig fließenden, silberglänzenden Flüssen klingende Atmosphäre, aus der dann immer wieder die glockenklare Stimme von Elisabeth Thoriser hervorragt, während der düstere, männliche Gesang auf ein absolutes Minimum beschränkt bleibt. Romantische Naturen, die musikalische Befriedigung auch jenseits von lauten Gitarren finden, sollten dieses sich fernab üblicher Klischees bewegende, zugegebenermaßen aber auch gelegentlich etwas langatmige Album ruhig mal antesten.
Review from Orkus-Platte des Monats der Ausgabe Juli/August 2001
Mit „The Dissolution of Eternity“ vollenden Dargaard ihre Trilogie über die Ewigkeit, welche 1998 mit „Eternity Rites“ begann und im vergangenen Jahr durch „In Nomine Aeternitatis“ ihre Fortsetzung fand. In bewährter Manier schaffen die Österreicher durch Elisabeths Gesang und Tharens noch einmal auffällig abwechslungsreicher durchkomponierte Musik eine dunkle, melancholische Stimmung, verweben orchestrale Klänge zu einem mittelalterlichen Teppich der Träume und Gedanken ins Nirgendwo. Jedoch läuft man aufgrund der fast durchgängig gesteigerten Dynamik, dem stellenweise fast schon treibenden Rhythmus der Stücke diesmal weniger Gefahr, sich mit den eigenen Gedanken in den Melodien völlig zu verlieren, was mir bei der letzten Veröffentlichung doch des öfteren passierte. Angenehm kommt auch der streckenweise gemeinsame Sprechgesang daher, bei dem der dunkle männliche part eine schöne Ergänzung zu Elisabeth bildet. In der zweiten Hälfte der Platte ist Tharens, nun bereits bedrohlich klingende Stimme immer häufiger zu hören, was der Musik nochmals eine gelungene Wendung verschafft. „The Dissolution of Eternity“ ist ohne Zweifel das bisher beste Dargaard Album, und der gelungene Höhepunkt der eingangs angesprochenen Trilogie und für Fans neoklassisch inspirierten Dark Waves eine absolute Empfehlung.
Axel Schön
Sonic Seducer-Album des Monats der Ausgabe Juli/August 2001
Das ist nun das dritte Werk der Österreicher und damit soll die geplante Trilogie abgeschlossen werden. Was Tharen und Elisabeth hier vorlegen, reiht sich nahtlos in die Galerie der beiden Vorgänger ein, auch wenn man hier musikalisch vielleicht etwas rhytmischer und weniger verträumt vorgegangen ist. Bemerkenswert ist auch wieder das Artwork, welches die erhabene Stimmung der Musik mehr als passend wiederspiegelt, und welches von Sängerin Elisabeth selbst erstellt wurde. Diese überzeugt auch hier wieder mit ihrer wunderschönen Stimme, die meiner Meinung nach auf „In Nomine Aeternitatis“ besser zur Geltung kam. Insgesamt erscheint mir auch eben jene Cd leichter zugänglich als „The Dissolution of Eternity“. Nichtsdestotrotz sind Dargaard ein echter Lichtblick des Genres Neoklassik, und man kann nur hoffen, daß aus der Trilogie vielleicht doch noch mehr wird...
Julia Beyer