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:: REVIEWS RISE AND FALL :: |
Album of the
month in german ORKUS magazine
Die kreative Pause hat
Dargaard gut getan. Nachdem das letzte Album ihrer Trilogie, The Dissolution of
Eternity, dch etwas gelichförmig klang und nicht ganz an die hervorragenden
Vorgänger anschliessen konnte, hat man nun wieder die Dargaard-typische Klasse
erreicht.Ruhige, neoklassische Klanglandschaften mit viel symphonischem Pathos
und einem sehnsüchtigen Blick auf eine ferne Welt sind weiterhin der Grundstock
des österreichischen Duos. Diesmal hat man jedoch verstärkt mit Chören
gearbeitet und dem Sound wieder einen dunkleren Anstrich verpaßt. Dabei klingt
in einigen Teilen der Herr der Ringe Soundtrack an, besonders was die
bombastischen und wuchtigen Stellen angeht. Tharen hat diese Stellen aber
geschickt in den Gesamtsound eingewoben, und die Stimme von Elisabeth führt
weiterhin souverän durch ferne Traumreiche. Der Widerstreit zwischen den
Geschlechtern, männliche und weibliche Position werden hier harmonisch
zusammengefügt und bilden erneut ein wunderschönes Album.
9/10 Puntke Martin Kreischer
2nd Place in Soundcheck/german
SONIC SEDUCER Magazine
Auf ihrem nun vierten
Album ist das gemischte Duo seinem Stil treu geblieben und beliefert den Hörer
einmal mehr mit verträumt-altertümlichen Klängen, die, wenn man ein Freund von
Kategorisierungen ist, am ehesten derNeoklassik zuzuordnen wären. Widmete man
sich auf den drei vorangegangenen Album der Thematik der Ewigkeit, so kann sich
nach der abgeschlossenen Trilogie neuen Feldern zugewandt werden und so
behandlen Tharen und Elisabeth hier den Aufstieg und Fall des Königs von
Dargaard, dessen Gestalt einer Fantasy Reihe entliehen ist. Musikalisch zeigt
sich das album deutlich gereifter und vielseitiger, und an epischer Breite hat
man auch noch ein paar Kilometer zugelegt. Herausragend ist wieder einmal
Elisabeths Gesang, der sowohl durch einen hohen Wiedererkennungswert wie auch
durch die Fähigkeit, Atmosphäre zu schaffen, besticht. Als Anspieltips wären
hier das über zehnminütige "Rise and Fall" un "Queen of the woods" zu nennen.
Ganz in der Absicht der beiden Musiker liegt es, mit ihrer Musik den Hörer in
feren Welten zu entführen, und bei diesem Album kann man nur sagen: Mission
geglückt. Einen besseren Soundtrack, um der kalten Realität für eine knappe
Stunde zu entfliehen, gibt es nicht.
10/10 Punkte Julia Beyer
german ZILLO
magazine
Mit "Rise and Fall"
veröffentlicht das aus Österreich stammende Duo Tharen(Musik) und Elisabeth(Gesang)
nunmehr ihr viertes Album. Nach dem das ´98er Debut "Eternity Rites"noch ein
recht düsteres Dark Wave Album war, haben sich in der stetigen Weiterentwicklung
Dargaards nun auch dezente Lichtschimmer in die Kompositionen gemischt.
Stilistisch legt sich das Duo in seiner Kompositionstechnik nicht fest, arbeitet
in einer Art Crossover-Manier, in der Dark Wave aber keine dominante Rolle mehr
einnehmen. Vielmehr bekommen die zauberhaften Klangmalereien einen wesentlich
breiteren Rahmen zu Entfaltung geboten, in dessen Innenleben sakral anmutende
Choräle, klassische Instrumente, Orchesterarrangements und mittelalterliche
Weisen zu einer Art ernster Musik erwachsen, die als sehr kunstvoll zu bezeichen
ist. Die Stücke sind von sehr getragener Art, versprühen aber eher eine
anheimelnde Melancholie, als dass sie depressiv stimmen. Elisabeths zarter und
enfühlsamer Gesang gleitet auf den zarten Wogen der leichtflügeligen Melodien in
einem harmonisch und homogen anmutenden Fluss, in den der Hörer auf träumerische
Art hineingerissen wird. "Rise and Fall" versprüht einen charmanten Zauber, der
mit eigener Charakteristik besticht und für Dargaard die Gründung eines eigenen
Königreichs im Sounduniversum darstellen dürfte.
Frank Rummeleit